Haltung
In den Sommermonaten leben die Tiere ausschließlich von Grünfutter, wobei sie sich als äußerst genügsam erweisen. Selbst Disteln und Brennnesseln werden gefressen. Die Hochlandrinder werden sehr oft als ökologische Landschaftspfleger eingesetzt.
In den Wintermonaten werden sie ausschließlich mit Grassilage oder Heu gefüttert. Ein Apfel als Belohunung wird auch nicht verachtet.
Beachten muss man bei dieser genügsamen Haltung den Mineralstoffhaushalt (Salzgehalt). Dies geschieht durch Salzlecksteine oder Melasse.
Die Tiere benötigen im Winter keinen Stall, ein Baumbestand wäre ausreichend. Jedoch ist in den Wintermonaten ein Unterstand von Vorteil. In den Sommermonaten sollte man unbedingt auf genügend Schattenfläche für jedes Tier achten. Sie lieben eher die Kälte als die Wärme und fühlen sich mit Schnee im Haarkleid pudelwohl.
Bei einer Leichtkalbigkeit von ca. 25 kg entwickelt das Hochlandrind gute Muttereigenschaften. Der Naturtrieb ist bei dieser Rasse noch stark vorhanden.
Bei einer artgerechten Haltung werden die Tiere bis zu 20 Jahren alt.
Routinemäßige Parasitenbekämpfung und die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Veterinärkontrollen verstehen sich von selbst.







