Erfahrungen
Die Tiere bauen bei regelmäßigen Weidebesuchen einen sehr persönlichen Bezug zu ihrem Betreuer auf. Man könnte auch von Familienanschluss sprechen.
Kälber werden bei uns erst nach 10 Monaten von der Mutter entwöhnt. Dies ist keine Vorschrift, jedoch haben wir hiermit die besten Erfahrungen gemacht. Eine Entwöhnung mit Blickkontakt zur Mutter und Schmuseeinheiten durch das Gitter, tun auch den nächsten Anwohnern gut. Weder die Mutter noch das Kalb müssen durch Rufen und Jammern auf sich aufmerksam machen, um den anderen zu suchen und zu finden.
Hochlandrinder sind ganz ruhige und liebe Vertreter, können aber, wenn sie sich in Gefahr befinden, auch heftig reagieren. Man sollte es tunlichst vermeiden sie zu ärgern, oder sie auf eine andere Art und Weise in Angst zu versetzen.
Sandy genießt die Pflege
Handzahm bekommt man diese Tiere durch täglichen Kontakt, wobei man ihnen das Fell kämmt und Stellen kratzt an die sie nicht selbst gelangen können. Ein Kalb handzahm zu bekommen ist ein langwieriges Unterfangen und verlangt viel Ruhe und Geduld. Jedes unserer Tiere ist handzahm und halfterführig. Dies ist auch notwendig, damit ein Weidewechsel innerhalb des Ortes - den wir zu Fuß zurücklegen - ohne Komplikationen von statten gehen kann. Auch der Besuch des Veterinärs, die Parasitenbekämpfung, Klauenpflege und die Blutentnahmen zur Kontrolle wäre, wenn die Tiere nicht zahm wären, ein schwieriges Thema.
Tägliche Weidegänge empfindet nicht jeder als notwendig. Für uns sind sie es in jedem Fall. Hier kann direkt erkannt werden, ob sich ein Tier auffällig verhällt, oder ihm irgend etwas fehlt.





